Das Radl erlebt im Freizeit- und Tourismussektor einen wahren Boom.
Erfreulicherweise greift dieser Trend zunehmend auch auf den Alltagsbereich
über. Fast 25 Prozent der Autofahrten in Niederösterreich
sind kürzer als 2,5 Kilometer. Ein beträchtlicher Teil davon
kann problemlos mit dem Radl zurückgelegt werden. Das hilft nicht
nur dem Klimaschutz sondern auch unserer Fitness und nicht zuletzt der
Vermeidung von Verkehrslärm und damit der Lebensqualität in
unseren Städten und Gemeinden.
Das Land Niederösterreich möchte das ambitionierte Ziel,
den Anteil der Radfahrten innerhalb der nächsten fünf Jahre
von derzeit 7% auf 14% zu erhöhen, mit einem ganzen Maßnahmenbündel
erreichen. Vor allem sollen dem erfreulichen Trend zum Radfahren Barrieren
und Gefahrenstellen aus dem Weg geräumt werden. Gemeinden können
sich durch die Radlexperten der Dorf- und Stadterneuerung, des Klimabündnisses,
der Regionalmanagements und der Umweltberatung kostenlos beraten lassen
und Förderungen für Radlprojekte erhalten.
Lücken bei Radverbindungen werden geschlossen, Ortsdurchfahrten
radlfreundlicher gestaltet, komfortable Radabstellanlagen sollen dafür
sorgen, dass die Radln stets sicher und griffbereit abgestellt werden
können. Das Einkaufen mit dem Radl wird erleichtert und nicht
zuletzt soll durch Kampagnen und attraktive Radlangebote - wie z.B.
das ermäßigte NÖ-Landesradl - die Lust auf´s
Radln bei allen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern
weiter gesteigert werden.