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Der Begriff "KIRTAG" ist mit dem Kollmitzberg untrennbar verbunden. Eine Pestepidemie in Ardagger erzwang im Jahre 1582 die Verlegung des Jahrmarkts anläßlich des Kirchweihfestes Margaritha von Ardagger nach Kollmitzberg.

Aus dem 17. jahrhundert stammt der Begriff "Schusterkirtag", hunderte Schuster boten ihr Schuhwerk damals am Kollmitzberger Kirtag feil.

Im vergangenen Jahrhundert entwickelte sich der Kirtag zu einer messeähnlichen Großver-anstaltung mit Gewerbeaustellung, Vergnügungspark und Bierzelten. Zirka 300 Aussteller und über 30.000 Besucher strömen alljährlich am Wochenende der Quatemberwoche des September
zum größten Kirtag Österreichs auf den Kollmitzberg.

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ür viele Nieder- und Oberösterreicher ist der Kollmitzberger Kirtag seit Jahrzehnten ein Pflichttermin. Sie kommen, weil dieser Riesenkirtag einfach eine überwältigende Ausstrahlung hat.

Die Unzahl an verschiedenen Ständen, die riesige Auswahl, die jährlich immer wieder am selben Platz stehenden urigen Marktfahrer und auch die Kirtagswaren, die man nur hier kaufen kann und sonst nirgends bekommt, machen die Anziehungskraft dieses Events aus.
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m Gespräch mit den Standlern erfährt man übrigens auch, dass sich gerade bei Alltags-waren und Hausrat wieder zunehmend mehr Besucher auf einen Handel einlassen. Wenn man bei den Verkaufsgesprächen so zuhört, dann hat man wirklich den Eindruck, auf einem richtigen Basar zu sein.

Bei 10 Schaumrollen gibt´s grundsätzlich eine gratis und auch die schönen Schuhe sind um mehrere EUROS billiger zu bekommen. Die Freude über den erzielten Rabatt ist bei den Kunden verständlicherweise groß und lässt sie ihr Glück auch beim nächsten Standl probieren.



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